WILHELM - Das Magazin für Luxus und Lifestyle
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Zarathustra (1988), Helen Frankenthaler. Acryl auf Leinwand, 2057 x 2496 mm. Detail.
Jens-Paul Neugebauer: Wir können nur schön!
Johannes Leitz Rüdesheim
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Der neue WILHELM

Do it with passion or not at all!

Passion ist ein interessantes Wort. Man kann es als ›Erleiden‹, ›Erdulden‹, sogar als ›Krankheit‹ verstehen. Doch wenn wir WILHELM mit Passion überschreiben, so geschieht das im Sinne von ›sich passionieren‹, sich leidenschaftlich einer Sache hingeben.

Denn nur mit Passion macht es doch Sinn – das Leben und das Lieben, das Kochen, das Essen und das Trinken. Oscar Wilde schrieb einmal: »Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.«

Nein, das wollen wir nicht, und dafür haben wir in WILHELM Menschen getroffen, denen es wie uns geht. Vergesst die Popularität! Lest den aktuellen WILHELM und freut Euch des Lebens – leidenschaftlich!

Place to be: Hof Tilia

Einen 300 Jahre alten Bauernhof zu restaurieren, ist eine Aufgabe. Daraus ein Schmuckstück zu machen, das in all seinen Facetten glänzt, ist ein Meisterwerk!

Hof Tilia
Hinter den dicken Bruchsteinwänden werden Hochzeiten bis in den Morgen gefeiert.

Ganz unbemerkt hat vor den Toren Wiesbadens Familie Boijmans ein solches Meisterwerk vollbracht, und es gibt nichts, was man auf ›Hof Tilia‹ in Hahnstätten vermisst. Im einstigen Kuhstall wird sich heute getraut und hinter den dicken Bruchsteinwänden werden Hochzeiten bis in den Morgen gefeiert. Der Sound ist perfekt, das Catering ebenfalls, und wahrscheinlich wird man schon bald lange anstehen müssen, um mit der charmanten Geschäftsführerin Janine noch einen Termin für 2019 zu bekommen.

Die Philosophie des Hofs – ›Ankommen, Wohlfühlen, Genießen‹ – kommt mittlerweile nicht nur bei Brautpaaren, sondern auch bei Firmen und Jubilaren prächtig an. Man bucht Hof Tilia immer exklusiv und feiert dort einfach das, was immer auch das Leben zu bieten hat! Wer in den Sommermonaten Mai, Juni und Juli auf Kaffee und Kuchen einkehren will, ist sonn- und feiertags herzlich willkommen, wenn gerade keine Feier stattfindet. Selbst eine Übernachtung ist möglich: im 4-Sterne-Appartement mit viel Chic und aller Freiheit, die man zum Wohlfühlen braucht.

Passion fürs Abstrakte

Wiesbaden wird ein neues Kunstmuseum bekommen: das Museum Reinhard Ernst an der Wilhelmstraße 1.

Zarathustra (1988), Helen Frankenthaler. Acryl auf Leinwand, 2057 x 2496 mm
Zarathustra (1988), Helen Frankenthaler. Acryl auf Leinwand, 2057 x 2496 mm. Detail.

Nach zwei Anläufen zum Bau eines Stadtmuseums entschieden sich die Bürger für diese Form der Nutzung und die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung erteilte im Frühjahr 2017 ihren Segen. Ende 2017 wurde mit der Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung ein Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre geschlossen, um hier ein Museum zu betreiben. Anfang 2019 soll der Bauantrag eingereicht werden und mit der Fertigstellung des Museums wird 2022 gerechnet. Schwerpunkt der Dauerausstellung wird die abstrakte Nachkriegskunst aus Deutschland nd Europa, aber auch aus den USA und Japan sein.

Lesen Sie im aktuellen WILHELM das vollständige Gespräch zwischen Dr. Thomas Weichel, der das Projekt vonseiten der Stadt Wiesbaden betreut, und Reinhard Ernst.

Wir können nur schön!

Der Architekt Jens-Paul Neugebauer ist ein Kreativ-kopf, der seinesgleichen sucht.

Oana Szekely

»Architektur ist für uns die präzise Umsetzung der richtigen Idee für einen Ort«, sagt Jens-Paul Neugebauer vom gleichnamigen Architekturbüro mit Sitz in Wiesbaden. Im Gespräch mit WILHELM wird rasch deutlich, wie sehr ihm die Kunst des Schaffens am Herzen liegt. Denn mit der Errichtung eines Gebäudes erstellt Jens-Paul Neugebauer weitaus mehr als ordinäre Nutzfläche: Seine Werke kennzeichnen sich durch ein besonders Lebensgefühl und, statt diese zu zerstören, sind sie ein Gewinn für die Umgebung. Sogar wenn dieses aus denkmalgeschützten Ensembles besteht.

Leitz in Modern Times

Johannes Leitz ist das Multitalent in Rüdesheim. Der Name des weltweit mit seinen Top-Weinen Reisenden ist schon zum Synonym für den modernen Weinbau unserer Region geworden.

Johannes Leitz

Johannes Leitz weiß, dass der Weg eines Winzers steinig sein kann. Nicht nur, weil er seine Reben auf Schiefer, Quarz und Quarzit bei bis zu 62 Grad Steigung im Rüdesheimer Berg wachsen lässt, sondern vor allem, weil er in wenigen Jahrzehnten aus dem Drei-Hektar-Betrieb seiner Eltern in Rüdesheim ein international erfolgreiches Weingut mit 110 Hektar und rund 900.000 Flaschen Volumen geformt hat. Er entdekcte große Märtke. Norwegen, Schweden, auch die USA wusste er für seinen deutschen Riesling zu begeistern.

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